Handwerkerbonus

Veröffentlichungsdatum26.06.2024Lesedauer1 Minute

Was ist der Handwerkerbonus?

Der Handwerkerbonus ist ein Teil des Wohn- und Baupaketes der österreichischen Bundesregierung. Diese Maßnahme soll die Bauwirtschaft und das Handwerk unterstützen und gleichzeitig Anreize für Investitionen in Wohn- und Lebensbereiche schaffen.

Für Handwerkerleistungen ab 1. März 2024 kann eine Förderung von mindestens 50 Euro bis maximal 2.000 Euro pro Person für das Jahr 2024 und maximal  1.500 Euro pro Person für das Jahr 2025 beantragt werden. Gefördert werden 20 % der reinen Arbeitsleistung ab einer Rechnungssumme von 250 Euro bis zu einer maximalen Rechnungshöhe von 10.000 Euro. Österreichweit stehen dafür insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden Arbeitsleistungen von Handwerkern im eigenen Zuhause, z.B. Ausmalen, Kücheneinbau, Fliesenlegen, usw.
  • Auch Arbeitsleistungen im Zusammenhang mit dem Hausbau, bzw. der Wohnbauschaffung sind umfasst.
  • Gefördert werden Handwerkerleistungen rückwirkend ab dem 1. März 2024 bis zum 31. Dezember 2025.
  • Es gibt zwei Förderperioden, nämlich Kalenderjahr 2024 und 2025. Im Kalenderjahr 2024 gilt eine Förderobergrenze von 2.000 Euro. Im Jahr 2025 gibt es eine Obergrenze von 1.500 Euro pro Person.
  • Mehrere Rechnungen können in einem Antrag zusammengefasst werden, was die Antragstellung erleichtert.
  • Die Rechnungen haben die Arbeitsleistung gesondert auszuweisen und sind unbedingt aufzubewahren.

Wie kann ich den Bonus beantragen?

  • Die Antragsphase für den Handwerkerbonus startet am 15. Juli 2024. Anträge können für Arbeiten eingereicht werden, die seit dem 1. März 2024 durchgeführt wurden.
  • Die Beantragung erfolgt online. Die Abwicklung übernimmt die Buchhaltungsagentur des Bundes (BHAG) im Auftrag des BMAW. Den Link dafür finden Sie unter handwerkerbonus.gv.at.
  • Über eine Antragmaske müssen nur wenige Daten bekannt gegeben werden (Name, Adresse, IBAN, Rechnung). Zur Identifikation des Antragsstellers ist die Anmeldung mittels ID Austria oder das Hochladen eines gültigen Lichtbildausweises notwendig.
  • Darüber hinaus wird es auch institutionelle Hilfestellung (z.B. Gemeindeamt) für jene Personen geben, die ihren Antrag nicht online einbringen können.